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Boeuf Bourguingon – Burgundischer Rinderschmorbraten



Im April 2007 kam in einem Münchner "Tatort" in einem Restaurant jemand ums Leben. Dabei war auch die Rede von diesem Gericht. Bei marions-kochbuch.de wurde ich fündig, sehe mich allerdings gezwungen, nach drei erfolgreichen Probeläufen das Rezept neu zu schreiben. Voilá!

Für drei Portionen
500g Rinderschmorbraten – 2-4 EL Öl – 1 Zwiebel – 1/2 Suppengemüse – 1/4 l Rotwein (Burgunder scheint angebracht) – 3 Knoblauchzehen – 2 Lorbeerblätter, am besten frische (Bäumchen kaufen, muss drinnen überwintern) – Pfeffer, je eine anständige Prise weißer und schwarzer – Salz (abschmecken) – 1 knapp gehäufter EL Thymianblättchen – 1 TL Zucker, besser: 1 gehäufter TL getrocknete Preißelbeeren – gut sind auch ein paar getrocknete Steinpilze sowie 1 kleiner EL getrocknete und kleingeschnittene Tomaten – 0,1 l Cognac (Nachtrag 9.10.07: Der Regent-Weinbrand von Aldi tut es genauso gut) – 1/2 Bund Petersilie (ich nehme Pimpernelle aus den Garten) – 2-3 Handvoll Kartoffelpürree-Pulver – Baguette, aber auch Basmati-Reis ist dazu lecker, evtl. ein Salat.

Tipp
  • Den Schlachter den Braten in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden lassen spart Schnippeln.

    Zubereitung
  • Für die aktive Zubereitung müssen Sie eine halbe Stunde rechnen. Danach dauert es aber noch ca. 90 Minuten.
  • Den Braten von Fett und Haut befreien und in dünne Streifen schneiden. Öl in einem gut verschließbaren Topf (notfalls: später Deckel beschweren) kräftig erhitzen, das Fleisch anbraten. Es dauert, bis das Fleisch gebräunt ist und reichlich Saft ausgetreten ist. Währenddessen das Suppengemüse kleinschnippeln, die Zwiebel in Ringe schneiden, den Knoblauch pressen – alles nach und nach zugeben, wenn es fertig geschnitten ist.
    Wenn das Fleisch braun ist, Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter (vorm Servieren herausfischen), Zucker bzw. Preißelbeeren, Pilze, Tomaten und Rotwein dazu. Wenn es kocht, Hitze reduzieren, dass es nur noch sanft blubbert, Deckel verschließen, ggf. beschweren. 60 Minuten köcheln lassen, brennt nicht an, sofern gut verschlossen


    Boeuf B.

    [Bild: Das braucht noch seine Zeit, bis das Gemüse verkocht ist. Vielleicht noch etwas Burgunderwein nachgießen, auf jeden Fall schon mal kosten. Nicht jedes Fleisch wird wirklich dunkel, das ist eher ein Zeichen für sehr, sehr gutes Fleisch – beim Schnippeln zergeht es einem praktisch unter den Fingern.]

    Danach noch 30 Minuten offen weiter blubbern lassen, damit sich der Saft (die eigentliche Delikatesse) einkocht. Irgendwann die Petersilie hacken.
    Schließlich mit dem Cognac abschmecken, ggf. Salz und Pfeffer nachgeben. Mit dem Instant-Kartoffelpürree nach und nach etwas andicken (die Franzosen nehmen Speisestärke, die ist aber nicht gut zum Einfrieren). Auf die Portionen Petersilie streuen, heiß mit Baguette servieren. Auf Wieland Ulrichs anstoßen.




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