Startseite
  Ulrichs' Küche
   Adjika
   Brennnesseln
   Crêpes
   Desserts
   Einbrenne
   Geflügel
   Gelee-Tipps
   Gemüsebrühe
   Knoblauch!
   Lachs, hausgebeizt etc.
   Mango-Chutney
   Mohnnudeln
   Muscheln à la Ulrichs
   Rauke/Rucola
   Rinderschmorbraten
   Serviettenknödel
   Tarator
   Würzen — anders
 
 [Startseite] -> [Ulrichs' Küche] -> [Würzen — anders]  
 


Würzen — anders


Tütensoßen schmecken für mich immer nach Bahnhofsgaststätte. Das muss ich nicht haben, wenn ich selber koche. Ich habe es gerne gut gewürzt, was nicht unbedingt bedeutet, dass man einzelne Gewürze herausschmecken muss. Im Folgenden will ich Ihnen alphabetisch sortiert ein paar Anregungen geben, und bloß weil einige auf den ersten Blick skurril wirken, sollten sie keinesfalls ignoriert werden.
Diese Sammlung wächst langsam, aber stetig.

Avocado-Creme ist nichts ohne Chilipulver

Banane: Currypulver (s. dort) und Erdnusscreme machen die gebackene Banane erst richtig lecker

Crêpes: Versuchen Sie mal mein Crêpes-spezial!

Curry: Lassen Sie die Finger vom im Handel erhältlichen Pulver, irgendwann kommt hier die Anleitung für ein eigenes. In jedem Fall fehlen dem gekauften die aromatischen Zutaten Nelke, Zimt und Muskat (letzteres s. unten bei M), die nämlich nicht mitgekocht werden sollen, weil sie dabei ihr Aroma verlieren. Ein tunlichst frisches Lorbeerblatt (Bäumchen muss überwintert werden) und Minze machen sich immer gut.

Früchte, gelbe: Currypulver. S. oben Curry. S. Banane

Früchte, dunkle: Schwarzer Pfeffer gibt den rechten Biss.

Knoblauch ist mir eine eigene Seite wert.

Koriander: In den gängigen Kochbüchern steht, dass man nur die getrockneten Samen verwendet. Schwachsinn, vom Kaukasus bis nach Indien wird frischer Koriander auf die Speise gestreut, die ganze Pflanze inkl. Wurzel (abspülen) kleingehackt. Daran allerdings scheiden sich hierzulande die Geister. Wenn Sie mich fragen: Lecker zu Tomaten, Fisch, mit Meerrettich (s. unten), zu Curry (s. oben)
Siehe auch Adjika

Majoran s. Oregano

Makrele ist ohne Stachelbeergelee ungenießbar, wenn man das einmal ausprobiert hat — auf die Gefahr hin, dass es mir keiner glaubt.

Meerrettich: Kaufen Sie getrost den billigeren Tafelmeerrettich und rühren Sie selber Sahne dran. Eine Delikatesse: Preiselbeeren mit Meerrettich, z. B. zu Fisch. Etwas Butter zerlassen, Meerrettich einrühren, Knoblauch dazu, etwas Salz und schwarzen Pfeffer. Kurz brutzeln lassen, dann Preiselbeeren dazu. Aufwärmen, bis sich alles gut rühren lässt. Abkühlen lassen, wird halb fest. Evtl. in Portionsnäpfchen geben, Kräuter drauf, z. B. Koriander (s. oben). In Rumänien gibt es gar eine Mischung aus Senf und Meerrettich zu kaufen, lässt sich prima selbst herstellen.

Oregano (Dost, wildes Majoran): Das Gewürz für südländische Bratkartoffeln und für Pilze, Tomaten (Pizza?) sowieso. Achtung, Oregano ist erheblich aromatischer als Majoran und kann mitgekocht werden.

Pimpernelle: Nicht verwandt, schmeckt aber wie Petersilie, nur erheblich intensiver. Mehrjährig, robuster als Petersilie, kommt im Frühjahr mit den ersten Pflanzen, Anbau lohnt sich. Umpflanzen schlecht wegen Pfahlwurzel. Dickere Stiele vorm Hacken entfernen. Angeblich harntreibend (frz. Pis-en-lit...). Im Winter herunterschneiden, im Sommer Blüten entfernen, ggf. erneut herunterschneiden.

Preiselbeeren: s. Meerrettich. Alternative siehe Crêpes-spezial



Zurück zur Hauptseite Küche
Zurück zur Startseite



  © W. Ulrichs 1728 bis 2017 - Hosted by 4kIT