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Früher: Offenes Musizieren: Wie es dazu kam



Ich bin weder der erste noch (hoffentlich) der letzte, der ein Offenes Musizieren veranstaltet. Insofern kann ich hier nur von meiner Veranstaltung sprechen.

Seit 2001 Jahren veranstalte ich ein monatliches Offenes Singen. Im Herbst 2003 hatte ich den Gedanken, dass es unter den zahlreichen Sängern eigentlich auch Instrumentalisten geben müsse.

So kam es zum ersten Offenen Musizieren in der Galerie Apex im Januar 2004, zu dem 14 (!) Leute kamen. Kurz darauf stellte ich meine Mitarbeit im Apex ein und zog mit dem Offenen Musizieren ins Künstlerhaus, das mir freundlicherweise den Gewölbekeller zur Verfügung stellte.

Die Grundidee war damals: Einmal im Monat mit Interessiertes ein bestimmtes Werk erarbeiten, einfach nur so…

Bis zum Sommer 2005 lief die Veranstaltung richtig gut. Es wurden bisher diverse Barock- und Renaissancestücke gespielt, deutsche Volkstänze (einmal gar mit Tänzern als Gäste), litauische Folklore, georgische Liturgien — und im April 2005 gar die Begleitungen zu Schiller-Vertonungen, die als Höhepunkt beim Offenen Singen Nr. 39 am 2. Mai 05 (Schillers 200. Todestag am 9. Mai) gespielt wurden.

Doch ab Herbst 2005 kamen immer weniger Teilnehmer. Einige waren in feste Ensembles übergewechselt (was ja an sich zu begrüßen ist), und andere hatten einfach keine Zeit mehr. Aus diesen und zahlreichen anderen individuellen Gründen waren beim Offenen Musizieren Nr. 28 im November 2006 nur noch vier Teilnehmer anwesend.
Mit meinen begrenzten Werbemöglichkeiten war es mir nicht gelungen, neue Interessenten zu erreichen. Daher lag es nahe, zu pausieren und das Offene Musizieren bei einer Institution anzusiedeln, die nicht nur einen Raum zur Verfügung stellt, sondern auch selbst über potenzielle Teilnehmer verfügt.

Am 14. Mai 2007 kam das Offene Musizieren wieder — dann Nummer 29, und zwar bei der Musizierschule Musi-Kuss e.V., deren Leiterin Christine Büttner freundlich und spontan gleich beim ersten Anruf zusagte, wofür ich sehr dankbar bin. Alle Lehrkräfte wurden über das neue Angebot informiert. Aushänge und Handzettel in allen Filialen machten auf das Offene Musizieren bei Musi-Kuss aufmerksam. Es kamen immerhin fünf MusikantInnen. Der Kontakt über die Lehrkräfte brachte leider gar nichts.

Es war der Wunsch einiger Mitwirkender, doch die Stücke mehrfach zu proben, bis sie zum richtigen Klingen kommen. Daher ging ich ab von der Grundidee (s. o.) und legte alle Stücke mehrfach auf. Im Frühjahr 2014 zeigte sich dann, dass eine zweite Probe im Monat das noch erheblich beflügeln könnte, weshalb Zusatztermine eingerichtet wurden.

Seit Sommer 2009 gab es die Noten per E-Mail. Das hat sich leider nur teilweise bewährt. Seit Sommer 2014 gibt es die Noten nur noch ausnahmsweise als PDFs und in seltenen Fällen per Post. Die Noten werden i. d. R. zwei bis vier Wochen vorm ersten Anspielen ausgeteilt.

Im Herbst 2013 hatte sich ein recht stabiler Kreis mit elf Mitwirkenden etabliert, der allerdings im September 2015 schrumpfte. Da es ohnehin nicht mehr wirklich ein offenes Musizieren war, wurde der Name eines seit 2008 nicht mehr existierenden Orchesterchens aufgegriffen und angepasst: Kammermusik für Späteinsteiger. Hoffentlich wird damit die Werbewirksamkeit gesteigert…



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