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Rauke — Italo-vulgo: Rucola





Die Deutschen essen Rauke wieder, seit sie als Rucola zum völlig überhöhten Preis verkauft wird… Tiere, auch Schnecken oder Kaninchen mögen zwar Rauke, nicht aber Wildrauke. Wildrauke ist mehrjährig und kommt ab erster Wärme, also schon deutlich vor Ostern. Genießbar auch im Herbst, solange noch frisch grün, sogar bis Frost und noch länger, dann allerdings relativ scharf. Genaugenommen die perfekte Salatpflanze (Vitamine!), uralt, aber so gut wie unbekannt.

Wildrauke ist für den Garten- und Küchenfreund ein unproblematisches Muss. Wenn neu angezogen, lieber ein paar Wochen bis zur ersten Ernte warten, nur wenige Blättchen rausknipsen. Anweisung auf dem Samentütchen befolgen. Aber die Wildrauke kann auch mit eher wenig Sonne und wenig Wasser auskommen, also anspruchslos. Sie treibt regelrechte Zweige, die man im Herbst zumindest teilweise kappen sollte, um sich das Ernten im nächsten Frühjahr zu erleichtern. Wildrauke blüht übrigens ganz nett in gelb/klein, was aber an Geschmack und Wachstum nichts schadet.
Wildrauke mag das Umpflanzen nicht. Also entweder an Ort und Stelle aussäen oder aber z. B. in später verwitternden Behältern anziehen, die man dann komplett einpflanzt.

Das Salatrezept ist einfach (und funktioniert auch mit handelsüblicher Industrierauke). Blätter pflücken, waschen / trocknen (Salatschleuder), gabelfreudig durchreißen /halbieren. Frisch geriebenen Parmesan (nix Tütchen) in kleiner Schüssel mit mildem Essig und Olivenöl tränken, paarmal durchrühren bis schön matschig. Pro Person eine Handvoll Blättchen und einen gehäuften Esslöffel Parmesanpampe obendrauf. Haben bisher noch alle toll gefunden.



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